LiveOMA: Philipp Rumsch (solo | Leipzig)

Repeat Datum: 
11. April 2019 - 20:00

In seinem Soloprojekt konzentriert sich Philipp Rumsch auf Klang sowie dessen Modulation und Variation. Kern sind musikalische Prozesse, denen kompositorisch improvisatorische Konzepte zugrunde liegen. Kompositionen und Theorien der New York School of Music (u.a. Morton Feldman, John Cage), zeitgenössische Komponist*innen, wie Hans Abrahamsen und Éliane Radigue, sowie die Ästhetik von Ambient Music sind dabei impulsgebend.

In seinen Sets erörtert Philipp Rumsch klangliche Räume, in denen die konstante Gesamtstruktur subtilen, graduellen Entwicklungen gegenübersteht. Unter ausschließlicher Nutzung akustischer sowie elektronischer Tasteninstrumente und computerbasierter Klangmodulation entsteht das Material des Prozesses erst im Verlauf dessen.

Philipp Rumsch, geboren 1994, ist ein Komponist und Pianist aus Leipzig. Seit seinem vierzehnten Lebensjahr erhielt er Klavierunterricht, nachdem er zuerst vor allem autodidaktisch musikalische Erfahrungen sammelte. Seit Oktober 2013 studiert Philipp Rumsch Jazzklavier an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig bei Richie Beirach, Michael Wollny und Ralf Schrabbe. Von 2016 bis 2017 war er Student am Rytmisk Musikkonservatorium in Kopenhagen und wurde unter anderem von Valgeir Sigurðssonin Klavier, Komposition und Sound Design unterrichtet.

Philipp Rumsch arbeitet als Pianist, Komponist und Arrangeur mit verschiedenen Ensembles, Bands und Künstler*innen diverser Genres, schreibt Musik für Theater und Performances und spielt Konzerte in ganz Europa.
Seine Arbeit ist von Pop sowie elektroakustischer, improvisierter und Neuer Musik beeinflusst. Seit 2017 steht Philipp Rumsch beim Bochumer Label Denovali unter Vertrag. 2018 erhielt er den Leipziger Jazznachwuchspreis der Marion-Ermer-Stiftung. Seine eigenen Projekte umfassen derzeit zudem die Arbeit mit seinem zwölfköpfigen Ensemble sowie dem audio-visuellen Projekt Fhlaipw. Seine erste Solo EP A Forward-Facing Review erschien im September 2017.

Links:
philipprumsch.com
facebook.com/philipprumschmusic
denovali.com/philipprumsch
soundcloud.com/philipprumsch/a-forward-facing-review-part-ii