LiveOMA: Almost Charlie (US/Berlin)

Repeat Datum: 
7. März 2019 - 20:00
Potrait Almost Charlie

Die Bandgründungsgeschichte der Folkband Almost Charlie beginnt weder in einer gemeinsamen Stadt noch auf einem Kontinent. Auch haben sich die beiden Hauptakteure bis dato noch nie persönlich gesehen. Eine Internetanzeige führt im Sommer 2003 zur Kollaboration des Berliner Sängers Dirk Homuth und des New Yorker Lyrikers Charlie Mason. Mason suchte damals für eigene Texte einen Musiker, der diese vertont. Homuth stößt zufällig auf die Annonce und verleiht mit Almost Charlie inzwischen seit 14 Jahren durch seine feinen akustischen Vertonungen und seiner warmen Stimme Masons melancholisch-poetischen Texten Strahlkraft. Die bisherigen Alben der Band entstanden mit wechselnden Musikern - die einzigen Konstanten sind Frontmann Homuth und eben das Mitglied, das nie bei Liveauftritten zugegen ist: Regelmäßig schickt Charlie Mason dem Berliner Gitarristen neue Texte. Was Homuth inspiriert, wird vertont. Ihre Kommunikation läuft weiterhin über Mails. Auf vier Alben können Homuth und Mason mit ihrer erfolgreichen Zusammenarbeit über Internet bereits zurückblicken. 2006 veröffentlichen sie "Loving Counterclockwise", 2009 folgt dann "The Plural Of Yes", ihr drittes Album "Tomorrow`s Yesterday" erscheint 2012. Jetzt also ihr viertes Studioalbum "A Different Kind Of Here" hat zwölf Songs, beginnend mit dem melancholischen Song "Shadow Boy" über den poppigeren Song mit dem Titel "The Sadness Of The Snow That Falls In May" bis hin zu berührenden Liedern wie "Defective": eine gute Mischung aus Melancholie und beschwingten, abwechslungsreichen Rhythmen.Unweigerlich kommt auch bei diesem Album von Almost Charlie der Sound der Fab Four in den Sinn. Manches ähnelt auch Simon & Garfunkel, und deutlich hörbar ist auch die Inspiration von Elliott Smith.