People not papers

People not papers

Am 18. November 2015 wurde die Grenze von Griechenland nach Mazedonien für alle geschlossen, die nicht aus Syrien, Afghanistan oder Irak kamen. Nach dieser partiellen Grenzschließung formte sich direkt beim Grenzübergang in Idomeni ein Camp, in dem alle anderen Geflüchteten ausharrten und darauf hofften, dass sich die Grenze wieder öffnet. Erst nach und nach kamen NGO´s, die Zelte aufbauten und Essen verteilten, jedoch lange nicht genug für die vielen Menschen vor Ort. 

Knapp eine Woche nach dieser partiellen Grenzschließung machten wir uns auf nach Griechenland um dort den Menschen zu helfen. Vor Ort bauten wir Notunterkünfte, wodurch wir Menschen für ein paar Nächte einen etwas wärmeren Platz zum Schlafen geben konnten. Menschen, die schon seit Tagen zwischen den Bahngleisen auf ihren Knien schliefen.
Am 09.12. wurde das Camp von der Polizei geräumt.

Über Weihnachten und Silvester sind wir in den "Jungle" von Calais in Frankreich gefahren. Dort warten 7.-8.000 Menschen darauf nach Großbritannien einreisen zu können. Mit besserer Vorplanung und mehr Freiwilligen konnten größere Projekte angepackt werden. 

Wir möchten Euch von unseren Erfahrungen und Eindrücken von den Zuständen vor Ort berichten. 
In erster Linie sind wir nur eine Gruppe von Freunden, die angesichts der humanitären Not, in der sich flüchtende Menschen befinden, handeln. Neben einer Willkommenskultur, mit der Zuflucht suchende Menschen in unserer Gesellschaft willkommen geheißen und integriert werden, braucht es auch schnelles Handeln, um den Menschen, die sich aufgrund europäischer Asylpolitik in menschenverachtenden und teilweise lebensbedrohlichen Notlagen befinden, humanitäre Hilfe zu leisten. 

Mit diesem Erfahrungsbericht möchten wir einmal informieren über die humanitäre Katastrophe, die gerade in Europa passiert sowie über Möglichkeiten zu unterstützen und selber aktiv zu werden.

Die Veranstaltung dauert etwa 2 Stunden.

A group of activists reports on their experiences in refugee camps in Idomeni and Calais. They'd like to give their eyewitnessaccount in order to stress the humanitary catastrophe that happens in Europe today and to encourage more people to help.